Projekte


So geht Prosa! Alternativen zum Romanstandard (2017)
Alexander Graeff kuratierte eine Lange Nacht der poetischen Prosa, die am 28. Oktober 2017 veranstaltet wurde. 16 Autor*innen lasen auf der BrotfabrikBühne unkonventionelle, mutige und poetische Prosa. Mit dabei waren Anja Kümmel, Bernd Lüttgerding, Daniel Breuer, Daniel Ketteler, Isabelle Lehn, Joshua Groß, Kai Gutacker, Lilian Peter, Luise Boege, Magdalena Jagelke, Maren Kames, Nancy Hünger, Odile Kennel, Sandra Gugic, Sofie Lichtenstein und Thomas Podhostnik; Zoë Beck und Alexander Lehnert moderierten. 100% der Abendkasseneinnahmen kamen der Gemeinschaftsunterkunft Treskowstraße in Berlin-Heinersdorf zugute.

Verwandlungswochen in der Brotfabrik Berlin (2016)
Zum Anlass des 100. Geburtstags von Franz Kafkas berühmter Erzählung Die Verwandlung kuratierte Alexander Graeff vom 2. bis 16. Oktober 2016 die »Verwandlungswochen in der Brotfabrik Berlin«. Im Zentrum der Aktion wurden im Neuen Salon Tuschezeichnungen des italienischen Illustrators Guglielmo Manenti gezeigt. Als Begleitprogramm zeigte das BrotfabrikKino die Filme Der Prozess von Orson Welles, Der Andere von Robert Wiene und Eraserhead von David Lynch. In der Lesereihe »Kafkas Erben?« lasen Valentin Moritz, Caca Savic und Thomas Podhostnik.

Edition Paradogs (2015–)
Getreu dem Motto »Paradogs sind die streunenden Hunde der Literatur« und in Analogie zur Bildenden Kunst führen seit 2015 die Designerin Anke Enders und Alexander Graeff die erste Edition für Outsider-Literatur in Deutschland: die Edition Paradogs. Im Sinne des Inklusionsgedankens verlegt die Edition Autor*innen, die einen frischen und unkonventionellen Blick auf die Literatur werfen und aus literaturfremden Professionalisierungsbereichen stammen. www.editionparadogs.de

Brotfabrik Berlin (2015–)
Seit Januar 2015 ist Alexander Graeff Programmverantwortlicher für das literarische Angebot im Kulturzentrum Brotfabrik am Caligariplatz 1 in Berlin-Weißensee. Das Literatur- bzw. Lesungsprogramm besteht aus einem vielfältigen Angebot poetischer Ausdrucksformen, zu dem in erster Linie zeitgenössische Prosa und Lyrik zu rechnen ist. Im Neuen Salon finden regelmäßig Einzellesungen, Lesereihen, aber auch umfangreiche Literaturevents auf der BrotfabrikBühne statt. www.brotfabrik-berlin.de/literatur

Literatur in Weißensee (2013–)
ist eine Lesereihe, in der Alexander Graeff in der Brotfabrik Berlin zeitgenössische Prosa und Lyrik präsentiert. Jede Lesung ist ein Zeugnis vielfältiger, z.T. internationaler Literatur in, aus und für Weißensee. Mit Texten von Alexander Graeff sowie wechselnden literarischen Gästen. Mit dabei waren bisher Mikael Vogel, Daniel Ketteler, Anja Kümmel, Ricardo Domeneck, Sascha Reh, Tobias Roth, Dato Barbakadse, Caca Savic, Nancy Hünger, Sascha Kokot, Jan Kuhlbrodt, Carl-Christian Elze, Joshua Groß, Martin Piekar u.v.m. www.literatur-in-weissensee.de

Alexander Graeff und René Glase zähmen das Weltentier (2008–2010)
Der Bassist René Glase und Alexander Graeff präsentierten in mehreren Lesungen einem an surrealer Prosa und stimmungsvoller Instrumentierung interessiertem Publikum die Zähmung einer neuen, literarischen Rauschmöglichkeit. Inspiriert bei André Breton und Louis Aragon vereinte das Projekt musikalische und experimentelle Effekte vom Bass mit Alexander Graeffs Literatur.

Zeitkunst-Festival (2009)
Literarisch-musikalische Inszenierungen im Rahmen des Festivals für Kammermusik und Gegenwartsliteratur »Zeitkunst« am 7. und 8. November 2009 in der Villa Elisabeth Berlin. Es entstand in Zusammenarbeit mit Claudio Bohorquez die Erzählung »Tragisches Zwischenspiel im herbstlichen Hinterhof« zu Paul Hindemiths Sonate für Violoncello solo op. 25 Nr. 3. Außerdem wurde zu Graeffs Erzählung »Diffuse Überlegungstrilogie bei einem Glas Holunderblütenlimonade« von Christoph Ehrenfellner eine Suite für Streichquartett komponiert und uraufgeführt.

KOMA69 (2000–2009)
Alexander Graeffs Bandprojekt verknüpfte expressive Literaturvertonung mit experimenteller Klangerzeugung. Skurrile Poesie traf auf nicht immer problemlos erschließbare Soundstrukturen. Was im Jahr 2000 als Minimal-Wave-Soloprojekt von Alexander Graeff begann, wurde bis 2009 beständig zu einem intermedialen Musikprojekt ausgebaut, an dem zahlreiche Künstler*innen partizipierten.

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